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Angriffstechniken: 

Handtechniken:

Stoßtechniken - jirugi:

Stoßteile:

jumok - Faust

jumok 

Gestoßen wird frontal mit den Knöcheln des Zeige- und Mittelfingers. Diese bilden eine Verlängerung des Unterarmes in gerader Linie. Wird das Handgelenk nur leicht beim Fauststoß gebeugt, so kann dieses bei dem Auftreffen brechen. Die Faust wird beim Auftreffen fest geschlossen.

pyon-jumok - Flachfaust

pyon-jumok

Bei der Fachfaust werden die Finger im ersten und zweiten Glied beugt und fest angelegt. Der Daumen wird fest gegen den Zeigefinger gepresst. Getroffen wird das Ziel mit den Knöcheln des Zeige-, Mittel- und Ringfingers.

bam-jumok - Knöchelfaust:

bam-jumok

Bei der Knöchelfaust wird entweder der Knöchel des Mittel- oder des Zeigefingers herausgehoben und mit dem Daumen festgepresst. Das Ziel wird mit dem jeweiligen herausgehobenen Fingerknöchel getroffen.

 

paro-jirugi - Gleichstoß:

paro-jirugi 1 paro-jirugi 2

paro-jirugi -- Gleichstoß:

Der paro-jirugi wird mit der Faust ausgeführt, auf deren Seite der Fuß zurückgestellt ist.

Der paro-jirugi ist der stärkste Fauststoß. Denn bei dem Auftreffen der Faust entsteht die größte Kraftübertragung durch das Einrasten der Hüfte, wenn die Faust im Ziel ist.

Ausführung:

1. Der Schlagarm (im Bild der rechte Arm) befindet sich in der Ausgangsposition in der Hüfte, der Faustrücken zeigt zum Boden. Der Oberkörper ist nach hinten leicht verdreht. Der Schlagarm ist der, bei deren Seite der Fuß zurückgestellt ist. Der andere Arm wird nach vorn ausgestreckt (siehe Bild), der Faustrücken zeigt nach oben.

2. Der Schlagarm wird eng an der Hüfte in das Ziel bewegt und im letzten Drittel der Bewegung gedreht, so dass der Faustrücken nach oben zeigt. Die Hüfte wird dabei vorn eingerastet. Der Ellenbogen darf bei der Bewegung nicht nach außen ausgestellt werden.

Der andere Arm  wird gleichzeitig in die Hüfte gezogen und gedreht , so dass der Faustrücken nach unten zeigt.

Der Stoß wird bei der Ausführung "momtong" oder "olgul" auf die verlängerte eigene Körpermitte gerichtet.

Wichtig ist, dass bei der Ausführung jedes Stoßes oder Schlages nicht in dem Ellenbogengelenk geschnappt wird. Der Arm wird vorher angespannt, um eine Schnappbewegung, die den Ellenbogen verletzen könnte, zu verhindern.

 

pandae-jirugi - Gegenstoß:

pandae-jirugi 1 pandae-jirugi 2

pandae-jirugi -- Gegenstoß:

Der pandae-jirugi wird mit der Faust ausgeführt, auf deren Seite der Fuß vorn steht.

Ausführung ansonsten gleich wie bei paro-jirugi.

 

sewo-jirugi - Vertikalstoß:

sewo-jirugi

sewo-jirugi - Vertikalstoß:

Bei der Ausführung des sewo-jirugi wird die Faust nur halb gedreht, so dass sie mit dem Faustboden nach unten zeigt, der Arm wird nicht ganz gestreckt. Ausführung sonst wie paro-jirugi.

 

jochyo-jirugi - Aufwärtsstoß/-haken:

jochyo-jirugi 1 jochyo-jirugi 2

jochyo-jirugi -- Aufwärtsstoß/-haken:

Die Ausgangsstellung ist wie bei dem paro-jirugi, jedoch zeigt der Faustrücken des Schlagarmes nach oben.

Während die Faust zum Ziel (in einer Halbkreisbewegung nach vorn oben) gestoßen wird, dreht man den Faustrücken im letzten Drittel der Bewegung nach unten. Die Hüfte wird dabei nach vorn eingerastet.

Der andere Arm wird gleichzeitig in die Hüfte gezogen, der Faustrücken zeigt zum Boden (siehe Abbildung).

 

du-jumok-jochyo-jirugi - doppelter Aufwärtsstoß:

du-jumok-jochyo-jirugi 1 du-jumok-jochyo-jirugi 2

du-jumok-jochyo-jirugi -- doppelter Aufwärtsstoß:

Wird ausgeführt wie jochyo-jirugi, jedoch gleichzeitig mit beiden Fäusten.

 

yop-jirugi - Seitwärtsstoß:

yop-jirugi 1 yop-jirugi 2

yop-jirugi -- Seitwärtsstoß:

Fauststöße werden yop-jirugi genannt, wenn sie seitlich vom Körper in einer Linie zu den Schultern ausgeführt werden.

Ausführung wie bei paro-jirugi.

 

tollyo-jiurgi - Seitwärtshaken:

dollyo-jirugi 1 dollyo-jirugi 2

tollyo-jiurgi -- Seitwärtshaken:

Die Ausgangsstellung des tollyo-jirugi ist gleich die des paro-jirugi. In der Ausführung wird die Faust wird jedoch von der Hüfte aus in einem Viertelkreis (von außen nach innen) zum Ziel geführt (mit Hüfteinsatz).

 

naeryo-jirugi - Stoß nach unten:

naeryo-jirugi 1 naeryo-jirugi 2

naeryo-jirugi -- Stoß nach unten:

Der Fauststoß nach unten wird naeryo-jirugi genannt.

 

digut-cha-jirugi - U-Form-Stoß:

digut-cha-jirugi 1 digut-cha-jirugi 2

digut-cha-jirugi -- U-Form-Stoß:

Es wird mit beiden Fäusten gleichzeitig in zwei verschiedene Höhen gestoßen.

Die Fäuste werden im letzten Drittel der Bewegung gedreht.

In der Endstellung zeigt der Faustrücken des oberen Armes nach oben und der des unteren Armes nach unten (in der Ausgangsstellung in der Hüfte umgekehrt).

Die Endstellung der Arme ist vergleichbar mit dem Buchstaben "U".

 

Stiche - chirugi:

pyonson-kut - Flachhand (Fingerspitzen):

pyonson-kut

Gestochen wird mit dem Fingerspitzen des Zeige-, Mittel- und des Ringfingers. Der Mittelfinger wird dabei so gekrümmt, dass alle Fingerkuppen auf einer Höhe liegen. Die Finger werden fest zusammen- gepresst, der Daumen liegt eng an der Handfläche.

gawison-kut - Scherenhand:

gawison-kut

Gestochen wird mit den beiden Fingerspitzen des Zeige- und des Mittelfingers (Ziel: Augen).

 

pyonson-kut-sewo-chirugi - Flachhand-vertikal-Stich:

pyonson-kut-sewo-chirugi 1  pyonson-kut-sewo-chirugi 2

pyonson-kut-sewo-chirugi -- Flachhand-vertikal-Stich:

In der Ausgangsstellung befinden sich beide Hände in der Hüfte, die Handflächen zeigen nach oben. Der Oberkörper ist nach hinten leicht verdreht.

Mit der Stichhand (die Hand, wo dass Bein vorn ist) wird nun in die Mitte des gegnerischen Körpers, vornehmlich in den Solarplexus gestochen (mit Hüfteinsatz). Die Hand wird im letzten Drittel der Bewegung gedreht, so dass sie vertikal steht, also der Daumen nach oben zeigt. Die Fingerspitzen zeigen bei dem Einrasten leicht nach oben.

Die andere Hand wird gleichzeitig als Schutz unter den Ellenbogen der Stichhand geführt, die Handfläche zeigt dabei nach unten. Die Fingerspitzen dieser Hand liegen unter dem Ellenbogen des Sticharmes.

 

pyonson-kut-opo-chirugi - nach oben gedrehter Flachhandstich:

pyonson-kut-opo-chirugi 1 pyonson-kut-opo-chirugi 2

pyonson-kut-opo-chirugi -- nach oben gedrehter Flachhandstich:

Der Handspieß wird wie paro-jirugi ausgeführt, jedoch wird mit den Fingerspitzen nach oben gestochen.

In der Ausgangsstellung zeigt die Handfläche nach oben, in dem letzten Drittel der Bewegung wird der Handrücken nach oben gedreht.

 

pyonson-kut-jochjo-chirugi - umgekehrter Flachhandstich nach unten:

pyonson-kut-jochjo-chirugi 1 pyonson-kut-jochjo-chirugi 2

pyonson-kut-jochjo-chirugi -- umgekehrter Flachhandstich nach unten:

In der Ausgangsstellung zeigt der Handrücken der Stichhand nach oben, die andere Hand greift den Gegner. Der Oberkörper ist nach hinten leicht verdreht. Nun wird mit dem Handspieß in den Unterleib des Gegners gestochen. Die Hand wird im letzten Drittel der Bewegung gedreht, so dass die Handfläche nach oben zeigt. Die Hüfte wird dabei nach vorn eingerastet.

Die andere Hand wird gleichzeitig über der Stichhand zur Schulter der Stichhand gezogen, der Faustboden der anderen Hand zeigt zur Schulter.

 

Schläge - chikki:

Schlagteile:

dunk-jumok - Faustrücken:

dunk-jumok

Geschlagen wird mit der oberen Seite der Faust. Hauptsächlich mit den Knöcheln des Zeige- und Mittelfingers.

me-jumok - Faustboden:

me-jumok

Mit der Kleinfingerseite der Faust wird das Ziel getroffen.

sonnal - Handkante außen:

sonnal

Geschlagen wird mit der Handkante zwischen dem kleinen Finger und dem Handgelenk. Die Finger sind gestreckt und werden fest aneinander- gepresst. Der Daumen ist angewinkelt und liegt an der Handkante.

sonnal-dunk - Innenhandkante:

sonnal-dunk

Das Ziel wird mit der Handkante der Daumenseite (sog. Innenhandkante), dem Teil zwischen Zeigefinger und Handgelenk getroffen. Die Finger sind bis zu den Knöcheln gestreckt und werden eng aneinander- gepresst. Der Daumen ist zur Handfläche angewinkelt.

batangson - Handballen:

batangson

Das Ziel wird mit dem Handballen getroffen.

palkup - Ellenbogen:

palkup

Getroffen wird das Ziel mit dem oberen, unteren und seitlichen Teil des Ellenbogens, der Arm ist dabei stark angewinkelt.

 

ape-chikki - Vorwärtsschlag:

Der ape-chikki kann von außen oder von innen ausgeholt werden. Der von innen ausgeholte Schlag ist schneller als der von außen ausgeholte Schlag, der von außen ausgeholte Schlag ist jedoch viel kraftvoller.

 

dunk-jumok-ape-chikki:

dunk-jumok-ape-chikki 1 dunk-jumok-ape-chikki 2

dunk-jumok-ape-chikki 3

dunk-jumok-ape-chikki -- Vorwärtsschlag mit dem Faustrücken:

In der Ausgangsstellung ist der Schlagarm hinten, der Faustboden zeigt nach oben. Der andere Arm ist nach vorn fast gestreckt, der Faustrücken zeigt nach oben. Der Oberkörper ist nach hinten leicht verdreht.

Nun wird in einem Kreisbogen von oben direkt nach vorn geschlagen, die Hand wird im letzten Drittel der Bewegung gedreht, so dass der Faustrücken im Ziel einschlägt. Die Hüfte wird dabei nach vorn eingerastet.

Die andere Hand wird gleichzeitig in die Hüfte gezogen, so dass der Faustrücken nach unten zeigt.

Der Ellenbogen des Schlagarmes ist in der Endstellung angewinkelt (siehe Abbildung).

 

me-jumok-ape-chikki:

me-jumok-ape-chikki 1 me-jumok-ape-chikki 2

me-jumok-ape-chikki -- Vorwärtsschlag mit dem Faustboden:

Die Handtechnik wird wie dung-jumok-ape-chikki ausgeführt, jedoch wird mit dem Faustboden geschlagen.

 

sonnal-ape-chikki:

sonnal-ape-chikki 1 sonnal-ape-chikki 2

sonnal-ape-chikki -- Vorwärtsschlag mit der Außenhandkante:

Die Handtechnik wird wie dung-jumok-ape-chikki ausgeführt, jedoch wird mit der Außenhandkante geschlagen.

 

sonnal-dunk-ape-chikki:

sonnal-dunk-ape-chikki 1 sonnal-dunk-ape-chikki 2

sonnal-dunk-ape-chikki -- Vorwärtsschlag mit der Innenhandkante:

Die Handtechnik wird wie dung-jumok-ape-chikki ausgeführt, jedoch wird mit der Innenhandkante geschlagen.

 

an-chikki - Innenschlag:

me-jumok-an-chikki:

 me-jumok-an-chikki 1  me-jumok-an-chikki 2

me-jumok-an-chikki -- Schlag nach innen mit dem Faustboden:

In der Ausgangsstellung ist der Schlagarm hinten  der Faustboden zeigt nach oben. Der Oberkörper ist nach hinten leicht verdreht. Der andere Arm ist leicht angewinkelt nach vorn gestreckt, der Faustrücken zeigt nach oben.

Nun wird in einem Kreisbogen von außen nach innen geschlagen, die Hand wird im letzten Drittel der Bewegung gedreht, so dass der Faustboden im Ziel einschlägt. Die Hüfte wird dabei nach vorn eingerastet.

Die andere Hand wird gleichzeitig in die Hüfte gezogen, so dass der Faustrücken nach unten zeigt.

Wie bei allen Techniken erreicht man auch hier durch eine plötzliche Drehung der Schlaghand im letzten Drittel der Bewegung und Einsatz der Hüfte eine zusätzliche Kraftentfaltung (Prinzip des Kreises und des Flusses, oder auf eine Drehung erfolgt ein Druck).

 

sonnal-an-chikki:

sonnal-an-chikki 1 sonnal-an-chikki 2

sonnal-an-chikki -- Schlag nach innen mit der Handkante:

In der Ausgangsstellung ist der Schlagarm hinten, die Fingerspitzen zeigen nach oben, der Handrücken zeigt zum Gesicht. Der Oberkörper ist nach hinten leicht verdreht. Der andere Arm ist leicht angewinkelt zur Seite gestreckt, der Faustrücken zeigt nach oben.

Nun wird in einem Kreisbogen von außen nach innen geschlagen, die Hand wird im letzten Drittel der Bewegung gedreht, so dass die Außenhandkante im Ziel einschlägt. Die Hüfte wird dabei nach vorn eingerastet.

Die andere Hand wird gleichzeitig in die Hüfte gezogen, so dass der Faustrücken nach unten zeigt.

 

sonnal-dunk-an-chikki:

sonnal-dunk-an-chikki 1 sonnal-dunk-an-chikki 2

sonnal-dunk-an-chikki -- Schlag nach innen mit der Innenhandkante:

Die Handtechnik wird wie sonnal-an-chikki ausgeführt, jedoch wird mit der Innenhandkante geschlagen. In der Ausgangsstellung ist der Schlagarm hinten unten und die Außenhandkante zeigt zum Körper, die Fingerspitzen zeigen zum Boden.

 

batangson-an-chikki:

batangson-an-chikki 1 batangson-an-chikki 2

batangson-an-chikki -- Schlag nach innen mit dem Handballen:

Die Handtechnik wird wie me-jumok-an-chikki ausgeführt, jedoch wird mit dem Handballen geschlagen.

 

naeryo-chikki - Schlag nach unten:

Schläge die nach unten oder seitwärts nach unten ausgeführt werden nennt man naeryo-chikki. Sie werden wie ape-chikki ausgeführt.

 

dunk-jumok-naeryo-chikki - Schlag nach unten mit dem Faustrücken:

dunk-jumok-naeryo-chikki 1 dunk-jumok-naeryo-chikki 2

 

me-jumok-naeryo-chikki -- Schlag nach unten mit dem Faustboden:

me-jumok-naeryo-chikki 1 me-jumok-naeryo-chikki 2

 

sonnal-naeryo-chikki -- Schlag nach unten mit der Außenhandkante:

sonnal-naeryo-chikki 1 sonnal-naeryo-chikki 2

 

pakkat-chikki - Außenschlag:

Der pakkat-chikki ist ein Schlag, der von innen nach außen ausgeführt wird.

sonnal-pakkat-chikki:

sonnal-pakkat-chikki 1 sonnal-pakkat-chikki 2

sonnal-pakkat-chikki -- Schlag nach außen mit der Handkante:

In der Ausgangsstellung ist der Schlagarm vorn, die Außenhandkante ruht auf der Schulter des anderen Armes. Der andere Arm ist in Zielrichtung gestreckt, der Faustrücken zeigt nach oben (siehe Abbildung). Der Oberkörper ist nach hinten leicht verdreht.

Nun wird mit der Schlaghand (Außenhandkante) von innen nach außen in einer Kreisbewegung geschlagen. Die Hand wird im letzten Drittel der Bewegung gedreht, so dass die Außenhandkante das Ziel trifft. Die Hüfte wird dabei nach vorn eingerastet.

Der andere Arm wird gleichzeitig in die Hüfte gezogen, der Faustrücken zeigt nach unten.

 

dunk-jumok-pakkat-chikki:

dunk-jumok-pakkat-chikki

Die Handtechnik wird wie sonnal-pakkat-chikki ausgeführt, jedoch wird mit dem Faustrücken geschlagen.

 

me-jumok-pakkat-chikki:

me-jumok-pakkat-chikki

Die Handtechnik wird wie sonnal-pakkat-chikki ausgeführt, jedoch wird mit dem Faustboden geschlagen.

 

sonnal-dunk-pakkat-chikki:

sonnal-dunk-pakkat-chikki

Die Handtechnik wird wie sonnal-pakkat-chikki ausgeführt, jedoch wird mit der Handinnenkante geschlagen.

 

jebipum-mokchikki - Körperwegdrehen mit Abwehr oben (han-sonnal-olgul-makki) und Halsschlag (sonnal-an-chikki):

jebipum-mokchikki 1 jebipum-mokchikki

jebipum-mokchikki -- Körperwegdrehen mit Abwehr oben (han-sonnal-olgul-makki) und Halsschlag (sonnal-an-chikki):

Der jebipum-mokchikki ist eine Kombinationstechnik aus dem zur Seite ausgestellten han-sonnal-olgul-makki und einem sonnal-an-chikki.

Beide Techniken werden gleichzeitig ausgeführt.

In der Ausgangsstellung "sonnal-an-chikki rechts" ist das linke Bein vorn. Es wird von rechts hinten ausgeholt. Der rechte Handrücken zeigt zum Gesicht, die linke Handfläche zeigt zu der rechten Handfläche in Höhe des Kopfes. Der Oberkörper ist nach hinten leicht verdreht.

Nun wird mit der rechten Hand sonnal-an-chikki und gleichzeitig mit der linken Hand han-sonnal-olgul-makki (seitlich ausgestellt) ausgeführt. Die Hände werden im letzten Drittel der Bewegung gedreht und eingerastet. Die Hüfte wird dabei nach vorn eingerastet.

 

palkup-chikki

palkup-ollyo-chikki - Aufwärtsschlag mit dem Ellenbogen:

palkup-ollyo-chikki 1 palkup-ollyo-chikki 2

palkup-ollyo-chikki -- Aufwärtsschlag mit dem Ellenbogen:

Die Ausgangsstellung ist  wie die Ausgangsstellung des paro-jirugi.

Der Ellenbogen wird nun in direkter Bewegung nach vorn oben gezogen/geschlagen (mit Hüfteinsatz). Die andere Hand wird wie bei der Ausführung des paro-jirugi in die Hüfte gezogen.

Das Ziel ist bevorzugterweise das Kinn des Gegners.

 

palkup-dollyo-chikki - Ellenbogen-Drehschlag:

palkup-dollyo-chikki 1 palkup-dollyo-chikki 2

palkup-dollyo-chikki -- Ellenbogen-Drehschlag:

Die Ausgangsstellung ist die Ausgangsstellung des paro-jirugi.

Der Ellenbogen wird nun in einem Viertelkreisbogen von außen, nach innen oben, diagonal in das Ziel geschlagen (mit Hüfteinsatz).

Die andere Hand wird wie bei der Ausführung des paro-jirugi in die Hüfte gezogen. Das Ziel ist bevorzugterweise der Kopf des Gegners.

 

palkup-yopuro-chikki - Ellenbogen-Seitwärtsschlag:

palkup-yopuro-chikki

Bei dem Ellenbogen-Seitwärtsschlag ist die Ausgangsstellung wie bei der Ausführung des pakkat-chikki. Der Ellenbogen wird horizontal zur Seite direkt ins Ziel geschlagen (mit Hüfteinsatz).

 

palkup-dwiro-chikki - Ellenbogen-Rückwärtsschlag:

palkup-dwiro-chikki 1 palkup-dwiro-chikki 2

Die Bewegung des Ellenbogen-Rückwärtsschlages entspricht der Bewegung des “Nicht-Schlagarmes” bei dem paro-jirugi.

Es wird mit dem Ellenbogen nach hinten geschlagen (mit Hüfteinsatz), dabei kann mit dem anderen Arm unterstützt werden.

 

palkup-naeryo-chikki - Ellenbogenschlag nach unten:

palkup-naeryo-chikki 1 palkup-naeryo-chikki 2

Der Schlag wird mit dem Ellenbogen von oben nach unten mit Hüfteinsatz ausgeführt. Der andere Arm wird von vorn (Handrücken oben) gleichzeitig in die Hüfte gezogen (Handrücken unten).

 
     
 

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