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Meditation und Konzentration:

Die Meditation ist ein wichtiger Bestandteil des Trainings. Sie dient der körperlichen und geistigen Entspannung. Das Ziel ist eine geistige und körperliche Harmonie zu erlangen.

Übungsausführung der Meditation:

Zuerst setzt sich in den sogenannten Diamantsitz (man steht in pyonhi-sogi, setzt den linken Fuß zurück, geht dann auf das linke Knie herunter, setzt das rechte Knie etwa schulterbreit neben das linke Knie auf den Boden, jetzt befindet man sich in dem Kniestand >die Knie und die Fußballen berühren den Boden<, nun streckt man die Füße, so dass der Fußspann auf dem Boden liegt und setzt sich auf die Fersen, der Rücken ist dabei gerade, die Hände werden in den Schoß gelegt, wobei die Handflächen nach oben zeigen, die linke Hand liegt unten, die rechte Hand wird in die linke Handfläche gelegt).

Nun entspannt man die Muskulatur und konzentriert sich auf seine Atmung. Man sollte sich nun von anderen Gedanken des alltäglichen Lebens, der Probleme u. a. lösen. Man konzentriert sich nur noch auf das Ein- und Ausatmen und versucht sich bei jedem Atemzug mehr und mehr zu entspannen. Dabei zählt man am Anfang noch den Atem, bei dem Einatmen >eins< und bei dem Ausatmen >zwei<. Später, wenn man weiter Fortgeschritten ist kann man auf das Zählen des Atems verzichten. Mit jedem Einatmen atmet man Energie in den Mittelpunkt seines Körpers und sammelt diese dort. Mit jedem Ausatmen atmet man negative Energien aus. Man blickt bei der Meditationsübung auf einen Punkt am Boden. Diesen Punkt sucht man sich selbst, in ca. einem Meter Entfernung.

Man lernt dadurch seinen Atem zu kontrollieren und sollte später in der Lage sein, nach extremer Belastung (Körper und (oder) Geist) durch diese Meditationsübung seinen Atem in kürzester Zeit wieder auf “Normalniveau” zu bringen und seinen Körper und Geist in Harmonie zu bringen.

 

Eine andere Art der Meditation ist die Konzentrationsmeditation. Sie dient dazu, den Geist und den Körper auf eine Aktion des Augenblicks vorzubereiten, um dem Körper und dem Geist die größtmöglichen vitalen Kräfte zu verleihen und dadurch ein bestimmtes Ziel (einen Kampf oder einen Bruchtest) konsequent zu verfolgen und positiv für sich zu entscheiden.

Die Sitzhaltung ist wie bei der Meditation der Diamantsitz. Nun atmet man kräftig ein und sammelt somit die Energie im Mittelpunkt des Körpers. Mit dem Ausatmen schickt man die negative Energie aus seinem Körper. Mit jedem Einatmen sammelt man mehr und mehr Energie im Mittelpunkt des Körpers. Man konzentriert sich auf die bevorstehende Aufgabe und versucht seine Gedanken auf diese bevorstehende Aufgabe mehr und mehr zu konzentrieren. In der höchsten Anspannungsphase und Willensanstrengung wird die konzentrierte Energie mit großer Schnelligkeit  in die geplante Aktion umgesetzt.

Die oben beschriebenen Übungen können auch im sogenannten Schneidersitz oder im Stand oder sitzend auf einem Stuhl ausgeführt werden.

Dies sind einige Möglichkeiten der Meditation. Diese sind jedoch nicht abschließend. Es gibt noch viele andere Möglichkeiten und Anwendungen von Meditations- und  Konzentrationsübungen.

 
     
 

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