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Die richtige Atemtechnik:

Zur Atmung: Bevor eine Technik ausgeführt wird, wird eingeatmet. Die Energie wird im Körpermittelpunkt gesammelt. Die Energie fließt aus dem Mittelpunkt nun in die Faust oder den Fuß. In der höchsten Anspannungsphase und Willensanstrengung wird die konzentrierte Energie mit großer Schnelligkeit  in die geplante Aktion umgesetzt. Bei der Aktionsausführung wird ausgeatmet. Die Bauchmuskeln werden dabei angespannt, um einen evtl. Konter des Gegner besser “verdauen” zu können. Bei der Ausführung wird ein Kihap ausgestoßen, um die Kraftentfaltung zu unterstützen.

Äußerst wichtig ist die psychische Einstellung zu der Aktion. Nur wer seine Gedanken (seinen Willen) auf die Aktion konzentrieren kann, der kann sie auch mit aller Kraft ausführen.

Bei einem Kampf  (oder Bruchtest) ist die Willenskraft entscheidend für Sieg oder Niederlage. Das Zusammenwirken von Körper und Geist, Gefühl und Verstand ist äußerst wichtig. Die Gedanken können in einem Menschen übermenschliche Kräfte aufbauen. Wer unsicher wird, ist meist unterlegen. In einem Kampf ist es von Vorteil, wenn man die Ruhe behält und versucht die Gedanken des Gegners und damit seine Absichten und Aktionen in voraus zu erahnen, um sie zum eigenen Vorteil auszunutzen. Die psychologische Wirkung eines Blickes kann hier gezielt eingesetzt werden. Außerdem verraten die Augen eines Menschen oft dessen Innenleben. Wenn wir dem Gegner in die Augen sehen, so können wir durch unseren Sehradius bedingt, den ganzen Körper unseres Gegenüber sehen und die seitliche Umgebung können wir ebenfalls erfassen, ohne unseren Kopf zu drehen. Wir registrieren jede Bewegung des Gegners, obwohl unser Blick auf die Augen des Gegners fixiert ist. Man erkennt die Absichten des Gegners durch dessen Blick, dessen Haltung, Atmung und Stellung.

Merksatz: Nicht nur ein einzelner Arm oder ein einzelnes Bein führt eine Technik aus, sondern der ganze Körper (unter Anwendung des Prinzips des Kreises und des Flusses)  in dem Zusammenwirken mit dem Geist und der richtigen Atemtechnik.

 
     
 

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Thomas Stemmermann
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